
Diagnose – Muster erkennen
Systemische Analyse
Das Kernstück unseres medizinischen Diagnosesystem stammt aus der professionellen Applied Kinesiology. Deren funktionell neurologische Testung immer nach den jeweiligen Erfordernissen in ein medizinisches Diagnosesystem integriert ist. Sie ist eine notwendige Ergänzung und Vervollständigung üblicher Diagnostik, die aus Befragung, körperlicher Untersuchung, HRV-Scan, Laboranalysen und technischen Diagnostikverfahren (z.B. DCT, MRT und VNA) besteht.
Applied Kinesiology (AK)
Definition
Applied Kinesiology (AK) ist eine ganzheitliche Diagnose- und Therapiemethode, die auf der manuellen Testung von Muskeln basiert (“Funktionelle Myodiagnostik – FMD“) und den Therapeuten ermöglicht, verdeckte Krankheitsursachen und Zusammenhänge aufzudecken und zu behandeln.
fAK-Therapeuten verwenden das Modell der „Triad of Health“, das „Dreieck der Gesundheit“, bestehend aus gleichen Seiten von Struktur (Bewegungsapparat), Biochemie (Stoffwechsel) und Psyche. Gesundheitsstörungen werden nicht eindimensional sondern vernetzt betrachtet.
Quelle: Deutsche Ärzte Gesellschaft Applied Kinesiology (DÄGAK)
Möglichkeiten
Die AK ermöglicht strategisch die Suche nach Auslösern für immer wiederkehrende Beschwerden. Häufig liegt die Ursache fernab vom Symptom und es bestehen komplexe Wechselbeziehungen zwischen den Bereichen Struktur (Muskeln und Gelenke), Biochemie (z.B. Stoffwechselprobleme, Allergien oder Umweltgifte) und Psyche (z.B. emotionale Ursachen wie Stress oder seelische Traumata).
Grundlage
Die Grundlage der Methode bilden spezifische Muskeltests, die die Funktion der Muskeln und der neuromuskulären Feedbackschleife untersucht, über die die Muskeln durch das Nervensystem gesteuert werden. Das Nervensystem wird durch Einflüsse (Reize) der Innenwelt und der Außenwelt des Organismus beeinflusst. Funktionsänderungen durch diagnostische Reize stellen schließlich den Schlüssel der diagnostischen Prozesse der AK dar. Der spezifische AK-Muskeltest berücksichtigt die Beziehungen von Muskeln zu den sie versorgenden Nerven und zu den mit ihnen in Verbindung stehenden Organen, Akupunkturmeridianen und Nährstoffen und lässt so Muster erkennen.
Interdisziplinär
Die AK ermöglicht die Verbindung zwischen verschiedenen medizinischen Fachgebieten, die oft nur einzeln betrachtet werden. Es können diagnostische Zusammenhänge hergestellt und eine individuell optimierte und nachhaltige Therapie erarbeitet werden. Bevor sie verordnet oder durchgeführt wird, kann das wahrscheinliche und erhoffte Resultat sowie die Verträglichkeit der Therapie vorbestimmt werden. In diesem Falle tritt im Test eine momentane Verbesserung der zuvor gefundenen gestörten Funktionen ein.
Ursprung
Der Entdecker der Applied Kinesiology ist der Amerikaner George Goodheart, Doctor of Chiropractic. Er fand bei einem Patienten mit einem Schulterproblem, das allen Therapien getrotzt hatte, dass speziell ein Muskel, der Serratus anterior, schwach war und die Instabilität der Schulter verursachte. Durch eine Massage von knötchenartigen schmerzhaften Verdickungen im Muskelansatz normalisierte sich die Funktion sofort. Seit 1964 integrierte er Methoden der Chiropraktik, der Osteopathie, der Akupunktur, der Orthomolekularen Medizin und viele andere zu einem wirkungsvollen und ganzheitlichen Diagnose- und Therapiesystem. Bis heute wurde die AK laufend weiterentwickelt …
Die Vorteile der Applied Kinesiology
- effektive Diagnostik
- das Aufdecken kausaler Krankheitszusammenhänge
- unmittelbare Kontrolle des Therapieerfolges
- das Erkennen und Beseitigen von verdeckten Störfeldern
Grundsätzlich liefert die Applied Kinesiology die Möglichkeit, mit Hilfe von einfachen Übersichts- (Screening)- Tests bei einem komplexen Krankheitsbild die richtige Therapierichtung (manuell, reflextherapeutisch, metabolisch oder psychotherapeutisch orientiert) zu bestimmen.
